Entwicklung
Zur Stadtratswahl 1990 stellte
sich die FWG zusammen mit den Freien Bürgern. Die Ausgangsposition
war schwerer als früher. Hans Giel war verstorben, Ruprecht
Hannemann trat nach 34 Jahren erfolgreicher kommunalpolitischer
Tätigkeit nicht mehr an. Im Vergleich zu CSU und SPD
stand kein Kandidat für das Bürgermeisteramt zur
Verfügung. Somit war es nicht überraschend, daß
nur 5 Sitze errungen werden konnten. Neben Alfred Strebel
und Willi Reuter kamen mit Franz Grammetbauer, Erwin Keller
und Georg Schöck 3 Neulinge in den Stadtrat. In den Kreistag
konnte der Ortsverband 5 Kreisräte einbringen, mit Walter
Schneider sogar einen stellvertretenden Landrat.
1996 vollzog sich erneut ein Umbruch. Erstmals trat die FWG
Uffenheim allein als neuer Wahlvorschlag zur Kommunalwahl
an. Stadtrat Georg Schöck gelang es, in einer Stichwahl
den Kandidaten der CSU auf den zweiten Platz zu verweisen,
und damit stellte das freie Lager zum erstenmal den 1.Bürgermeister.
Außerdem konnten 6 Kandidaten ein Stadtratsmandat erringen:
Werner Endres, Franz Grammetbauer, Erwin Keller, Georg Mahlmeister,
Gerhard Nussel und Willi Reuter.
In sechs von sieben Ortsteilen stellte die FWG den Ortssprecher:
Brackenlohr: Heinrich Dehner; Custenlohr: Erich Weiß;
Langensteinach: Willi Reuter; Wallmersbach: Herbert Vorlaufer;
Welbhausen: Erich Schirmer; Uttenhofen: Werner Endres.
Von den 8 Landgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim
gehören vier erste Bürgermeister dem FWG Ortsverband
an:
Gollhofen: 1.Bürgermeister Werner Pfadler; Markt Nordheim:
1.Bürgermeister Ernst Dierauff; Simmershofen: 1.Bürgermeister
Heinz Krämer; Weigenheim: 1.Bürgermeister Walter
Schneider.
Im Kreistag des Landkreises Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim
ist der FWG Ortsverband mit 5 Kreisräten vertreten:
Gollhofen: Gisela Keller, Werner Pfadler, Harald Trabert;
Uffenheim: Georg Schöck; Weigenheim: Walter Schneider,
der wiederum stellvertretender Landrat ist.